EUC – Eletronische Einräder

Ich habe mich in der letzten Zeit mit dem Thema elektronische Einräder beschäftigt. Hier gibt es eine sehr große Auswahl von verschiedenen Herstellern, die alle ihre Vorteile haben. Ich habe mich nach circa 200 YouTube Videos und einigen Blog-Artikeln auf 2 fokussiert, die ich dann doch recht interessant finde.

Der erste der beiden Firmen, die ich für ordentliche Hersteller halte, die auch eine Qualität liefern, die einem normalen europäischen Konsumenten genügen, ist Inmotion. Die kommen, wie die zweite Firma auch, aus China und haben einige Modelle am Start. Da ist auch das Problem, man kann da kaum durchblicken, aber bei Inmotion finde ich das V8 Modell und das V5F+ Modell toll. Beide haben eine große Reichweite und auch eine gute Motorleistung. Leider habe nur das V8 zum kauf in Deutschland gefunden, beim V5 nur die normale Plus-Version oder das V5F Modell, ohne Plus und damit auch einem kleineren Akku-Pack.

Der zweite Hersteller ist aus mehreren Gründen interessant, zum einen ist sie seit 17 Jahren mit der Firma Segway zusammen am forschen und zum anderen hat sie Segway mit aufgekauft und damit deren Patente übernommen. Kurzum, die zweite Firma ist Ninebot mit einer echt breiten Produktpalette. Grade zu genial ist ihre Umsetzung der großen Segway’s in die kleine Mini Pro Version. Damit haben sie das geschafft, was der Firma Sagway nicht gelungen ist, ein Produkt zu entwickeln, was auch von normalen Menschen gekauft werden kann. Die großen Gefährte haben über 4.000€ gekostet, ein kleines Mini Pro kann ich schon am 700€ bekommen, wenn ich etwas suche oder mit Straßenzulassung für 800€

Ich möchte ja nicht ganz vom Thema abweichen, es gibt da noch die Ninebot One Reihe und da das Modell E+. Dieses ist auch relativ stark, wenn es um die Motorleistung geht und mit einer Reichweite von bis zu 30 KM auch von der Reichweite her recht gut. Zudem hat dieses Modell mit seinen 16 Zoll Rädern und dem Rahmen etwas mehr Bodenfreiheit und somit auch eine bessere Performance, wenn es mal ins Gelände geht. Es gibt auch noch eine kleinere und günstigere Version Ninebot One S2, aber die ist erstens kleiner und zweitens, was ich wichtiger finde, man bekommt die Einzelteile nicht ohne weiteres  nach. Grad zu Beginn, wenn man das Gerät angeschafft hat, legen sie die Leute doch gerne mal hin und zerkratzen sich ihr schönes neues Gerät. Wenn ich dann später mal arg zerkratzte Teile oder auch gebrochene Elemente tauschen will, habe ich beim Ninebot E+ kein Problem.

Warum nun eigentlich ein EUC (elektronisches Einrad) und nicht zum Beispiel ein Ninebot Mini Pro? Das ist recht einfach, das Ninebot Mini Pro kann man super schnell lernen und das ist ja dann doch recht langweilig. Zudem würde ich mir da, dann das Modell mit Straßenzulassung kaufen und das sieht dann schon etwas merkwürdig aus. Das Mini Pro ist eben klein und eine große Stange mit Licht, Klingel und Versicherungskennzeichen, ist merkwürdig. Und dann gibt es da noch einen Grund, der das Gewicht für die Zuladung betrifft. Ich wiege knapp an die 100 KG und die EUC’s können 120 KG vertragen, die Mini Pros nur 100 KG. Außerdem ist es lustiger auf einem Einrad durch die Gegend zu sausen oder eben zur Bahn / Arbeit, wo ich es auch einsetzen möchte.

Also werde ich mal sparen und mit vermutlich das V8 Modell oder eben das E+ Modell kaufen, was ich grade günstiger erhalten kann. Beim UVP halten sich beide Geräte ungefähr die Waage.

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