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Kostenlose Fachbücher bei PaperC.de

Leute, die sich mit der IT beschäftigen, kennen das, es kostet Unsummen, sich immer alle aktuellen Bücher zu kaufen. Ich selber arbeite gerne mit Referenzen oder aber mit Kompendien, da man hier schnell einmal was nachschlagen kann, getreu dem Motto: Man muss nicht alles wissen, sondern nur wo es steht.

PaperC.de ist eine Homepage, die genau diese Bedürfnisse befriedigt, hier gibt es eine Vielzahl an Fachbüchern, die sich mit dem Thema IT beschäftigt. Es sind sowohl englische Bücher, wie auch deutsche Bücher zum lesen oder eben nachschlagen von Informationen verfügbar. Darunter Verlage wie O`Reilly oder Markt und Technik.

Das schönste an PaperC.de ist natürlich der Umstand, dass es für den wissbegierigen Leser kostenlos ist, zumindest wenn man die Artikel bzw. Bücher online lesen möchte. Will man ein Buch auch offline lesen, so muss man es kaufen. Aber auch einzelne Seiten können erworben werden, was meiner Meinung nach auch sehr nützlich sein kann, da man sich so das Beste aus einem Buch raussuchen kann.

Mein Fazit, wenn ich mal zu einem Thema etwas wissen / nachschlagen möchte, ist dieses eine sehr nützliche Quelle. Brauche ich etwas, mit dem ich täglich arbeiten will, geht nichts über ein ordentliches Buch, auch wenn es etwas mehr kostet.

Hotspot Shield – VPN Service

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Dieser kostenlose Service ist für mich ein recht nützliches Werkzeug, zum einen möchte ich nicht unbedingt immer, das alles, was ich so im Netz ansehe im normalen Netzwerk mit protokoliert wird. Zum anderen gibt es Dienste, bei denen man eine IP aus einem anderen Land haben muss, um diesen zu nutzen.

Aber was ist Hotspot Shield nun eingentlich?

Der Dienst ist eigentlich nichts anderes als eine Einwahl in ein virtuelles privates Netzwerk, über das man dann die eigentlichen Webseiten ansteuert. Zum Vergleich, zuhause nimmst du deinen Laptop, machst den Browser auf und bist gleich auf der Seite deiner Wahl. Dein Router (die Fritz!Box oder der Speedport von der T-Com, etc.) hat für dich die Einwahl in das Internet übernommen. Wenn du nun eine Webseite aufrufst, gibst du zum Beispiel http://www.google.de ein, wird folgendes gemacht:

  1. Die URL wird an einen DNS (Dynamic Name Service) weiter gegeben, da es eigentlich keine Namen im Internet gibt, sondern nur Nummern, ist das notwendig. Stell es dir einfach vor wie ein Postfach.
  2. Dieser DNS löst den Namen auf, und dieses von hinten nach vorne:
    1. de = Top Level Domäne
    2. google = Domäne
    3. www = Subdomäne
  3. Wenn das erledigt ist haben wir schon mal die IP (die du dir wie ein Postfach vorstellen sollst), zum Beispiel 82.34.77.235, nun unterhält sich dein Fritz!Box, oder was auch immer, mit dem eigentlichen Webserver und holt sich zum Beispiel ein Bild, welches in deinem Browser angezeigt wird.

Dazwischen geht allerdings noch einiges ab, die Daten, die du siehst sind nicht direkt von dem Webseiten Betreiber, nein, sie laufen erst noch durch ein paar Server von deinem Provider und kommen erst dann zu dir. Und genau da liegt das Problem, was ich manchmal so habe, ich muss zwischenzeitlich auch mal Informationen haben, die nicht unbedingt ganz im Bereich des legalen liegen. Warum, ganz einfach (und das ist legal), ich teste unsere Server auf Einbruchssicherheit, dazu muss ich nun mal wissen, wie das die „bösen“ Cracker so machen.

Nun könnte man das ja falsch verstehen, da jeder Zugriff gespeichert wird. Ja, du rufst google.de auf und auf dem Servern deines Providers steht:

12.01.2010 – 11:57 – 82.34.12.134 – 82.34.77.235 – http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=Wolfensein+3d&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq=

Wobei:

12.01.2010 = Datum

11:57 = Uhrzeit

82.34.12.134 = Deine IP, du hast auch eine, sollst ja nicht leer ausgehen ;-)

82.34.77.235 = die Ziel IP (zum Beispiel ein Google Server)

http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=Wolfensein+3d&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq= = die Daten die du gesendet hast

Das ist hier zwar nun etwas vereinfacht dargestellt, aber soll zum Verständnis reichen. Diese Daten werden nun eine ganze Zeit gespeichert und man könnte immer verfolgen, was du so treibst.

Ein zweiter Grund für mich sind, wie oben schon erwähnt, das manche Dienste nur Rechner aus bestimmten Ländern zulassen. Als Beispiel hulu.com, wo man englische Filme und Serien schauen kann oder pandora.com ein super Webradio. Dein Provider hat aber einen bestimmten Adressbereich (diese Postfachnummern) und anhand dessen, kann ein Webseiten Betreiber sehen, das du aus Deutschland kommst und somit seinen Service nicht nutzen darfst. Hotspot Shield ist allerdings mit seinen Servern in den USA und hat dem entsprechend amerikanische Adressen, wenn du nun also diesen Service nutzen willst und über Hotspot Shield eingewählt bist, denkt der Webseiten Betreiber du kommst aus den USA und alles ist fein.

Hier noch ein Grund für Leute, die sich viel in öffentlichen Hotspots aufhalten, zum Beispiel am Flughafen, Mc Donalds oder sonst wo. Auch hier ist ein solcher VPN Dienst sehr nützlich, da sich alle Geräte im selben Netzwerk befinden, wenn man diese Hotspots nutzt. Wenn man aber eine VPN Verbindung nutzt, baut man sich quasi einen Tunnel durch dieses öffentliche Netz und ist sicherer vor Angriffen.

Die Software gibt es derzeit für drei Systeme: Windows, Mac und iPhone, leider habe ich es mit dem iPhone noch nicht ans laufen bekommen, da ich keine ID von der Webseite bekomme, warum auch immer :( Zudem ist die Software kostenlos zu beziehen, lohnt sich also auf alle fälle.



Google Apps

In einem der letzten Beiträge von mir, habe ich den kostenlosen Webhosting Dienst Kilu.de emphohlen, heute möchte ich Google Apps vorstellen. Bei Kilu kann man seine Webseiten, MySQL Datenbanken, etc. unterbringen, allerdings hat man immer noch das Problem, das man hier keine Emails hat, welche unter der eigenen Domäne zu erreichen ist. Hier kann man sich aber auch kostenlos helfen, in dem man, zum Beispiel, Google Apps nutzt. Hier werden verschiedene Dienste zur Verfügung gestellt, die neben Email, Kalender, Text auch Webseiten umfassen. Ich persönlich nutze hauptsächlich die ersten beiden Dienste (Email und Kalender), da ich meine Texte lieber lokal habe und die Webseiten nicht so frei gestaltet werden können, als wenn man einen Webspeicherplatz mit vollen Zugriff hat.

Wenn man sich nun unter http://www.google.com/a angemeldet hat, muss man sich als erstes authentifizieren. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, wobei ich die über eine einfache HTML Datei, welche man auf seinen Webspeicher legt am einfachsten finde. Im zweiten Schritt, aktiviert man die Email Funktionalität. Hier muss man Einträge bei seinen DNS Einstellungen vornehmen, die so genannten MX Einträge, welche für die Verbindung zum Email-Server zuständig sind. Die Aktivierung dauert schon eine gewisse Zeit, da Google diese DNS Einträge überprüft, allerdings hat es bei mir nie länger als 1 Stunde gedauert. Daher ist es angebracht, bei einer Umstellung, dieses Abends zu erledigen.

In dieser kostenlosen Variante kann man nun anfangen, sich Benutzer anzulegen. Hier kann man sich auch nicht beklagen, da es immerhin 50 Stück sind, die man anlegen kann. Des weiteren besteht auch die Möglichkeit Gruppen anzulegen, welche als Verteiler anzusehen sind.

Ein einfaches Beispiel:

Die Webseite DemoBlog.de wurde auf Google Apps eingerichtet, für den Eigentümer und seine 5. Schreiberknechte wurden separate  Email Konten eingerichtet. Nun könnte man eine Gruppe Schreiberknechte anlegen und als Email Adresse schreibknechte@DemoBlog.de. Die Schreibknechte werden dieser Gruppe hinzugefügt und wenn nun eine Email an diese Adresse gesendet wird, erhält jedes Mitglied dieser Gruppe die Email.

Kalender können natürlich auch angelegt werden und bei bedarf auch für andere Benutzer freigegeben werden, was ja auch bei dem normalen Google Diensten geht. Zu dem Kalender möchte ich noch eine kleinen Tip geben, welcher für Outlook Nutzer interessant sein könnte. Es gibt ein Tool mit dem schönen Namen Google Calendar Sync (URL: http://www.google.com/support/calendar/bin/answer.py?hl=en&answer=89955), hiermit besteht die Möglichkeit sein Outlook mit dem Google Kalender zu synchronisieren.

Natürlich will ich auch noch eine Alternative nenne, über Microsoft, lässt es sich auch ähnlich abbilden, wie bei Google, allerdings kann man hier seine Mails nicht per IMAP synchronisieren, allerdings will ich genau das. (Wenn sich das geändert hat, bitte in die Kommentare posten)

Und noch ein Hinweis, denn es wird sicher Leute geben, die es so sehen werden. Google ist als „Datenkrake“ verschrieen, das ist mir durchaus bewusst. Wer allerdings einen Email Speicher bei web.de / t-online.de / etc. besitzt sollte sich mal überlegen, ob nicht auch diese Anbieter sich auf eure Daten zugriff erlangen können. Selbst wenn man seinen eigenen Server hat, so ist nicht ausgeschlossen, das die Daten vom Anbieter (Serverhoster) eingesehen werden können.

droplr – Upload / Sharing

droplr116 Droplr ist ein Dienst, der ähnlich wie auch andere Dienste, einem die Möglichkeit bietet, schnell mal Inhalte für andere Leute zur Verfügung zu stellen. Leider hat man bei vielen Diensten nur ein Medium was man nutzen kann, zum Beispiel nur Bilder oder nur Dateien. Dropler bietet hier gleich viele Medien an, Bilder, Links, Texte, oder jegliche Art von Dateien, also kann man auch mal schnell eine Zip Datei hochladen, etc. Wenn der Upload beendet ist, hat man gleich eine Kurz-URL in der Zwischenablage und kann sie irgendwo einfügen, oder man klickt das kleine Twitter Symbol an und kann einen Tweet absetzen.
Leider gibt es Droplr nur für Mac und auch hier nur für Snow Leopard Benutzer, das finde ich etwas schade. Was mich auch etwas stört ist, das man zwar 1. GB Speicherplatz erhält und wenn man einen Tweet absetzt bei der Anmeldung auch noch einen 2. GB aber man kann niergends sehen, wieviel man nun noch zur Verfügung hat.

Erste Eindrücke von Kilu.de

Nachdem ich nun ein paar Tage mit dem Kilu Dienst rumgespielt habe und auch diesen Blog auf den Server gelegt habe, möchte ich mal meine ersten Eindrücke schildern.

Konfiguration

Hier lässt Kilu wirklich nichts zu wünschen übrig, man kann sich Projekte anlegen, diese müssen mit einer Domäne verknüpft werden und schon kann es los gehen. Man hat sofort eine FTP Verbindung, bzw. kann diese öffnen, und es können auch pro Projekt bis zu 3 MySQL Datenbanken angelegt werden. Was mir auch gut gefällt, ich kann meine eigenen Domänen auf eines meiner Projekte aufschalten.

Nicht so schön…

Einzig der Umstand, das ich den Kilu Server Nummer 12 erwischt habe, ist nicht toll. Dieser hat wohl einige Probleme und die Antwortzeiten sind zum Teil jenseits von Gut und Böse. Was auch doof ist, das dieser Server wohl zu wenig Speicher hat, was sich zum Beispiel bei WordPress dadurch bemerkbar macht, das ich keinen RSS Feed erzeugen kann oder manchmal gar nicht in die Verwaltungsoberfläche von WordPress gelange. Ich hoffe mal, das dieses Problem schnell behoben wird.

Fazit nach den ersten Tagen

Da die Probleme eigentlich nicht da sind, sondern nur an dem Server liegen, kann ich nach den ersten Tests nur sagen, toll und auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

[Software] – 017 – PDF Password Remover

Diese kleine aber feine Tool dient zur Entfernung von Passwörtern und anderen Einschränkungen, die es ja in vielen PDF Dateien gibt. Zum Beispiel wenn das kopieren von Inhalten untersagt wird, man es aber doch haben möchte, ist dieses Tool sehr hilfreich.

Produktseite (Derzeit kostenlos)

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Tumblr.com – Webblog / Notizzettel

15.07.2009_6Es gibt immer wieder kleine Sachen die einem im Internet unterkommen, diese will man gerne festhalten und evtl. auch anderen zur Verfügung stellen. Ich habe selber auch einen Blog, in den ich derzeit nicht schreibe, da ich Christian unterstützen möchte, aber so Kleinigkeiten habe ich dann auch, die ich gerne auf die schnelle posten möchte. Das sind zum Beispiel Videos, Links oder auch Zitate. Zu diesem Zweck habe ich mir ein Konto bei tumblr.com angelegt, dieser Dienst bietet genau das, man bekommt einen Mini Blog, in welchen man seine Sachen eintragen kann und sie der breiten Öffentlichkeit auch gleich zur Verfügung stellt.

Das schöne an diesem Service ist, das man nicht unbedingt in tumblr.com eingelogt sein muss, es gibt zum Beispiel ein Link, den man sich in die Lesezeichenleiste einfügt und schon muss man nur noch Text markieren, auf eine Youtube Seite oder sonst wo hingehen, auf den Link klicken und evtl. noch einen Kommentar eingeben, fertig. Anpassen kann man sich die Seite ebenfalls, falls einem die gebotenen Themes nicht zusagen sollten oder man unbedingt Werbung einbinden will.

Alles in allem eine nette Sache, wer meinen Mini-Blog mal sehen will, er ist unterhttp://jkroeger.tumblr.com zu erreichen, oder ihr folgt mir unter Twitter (http://twitter.com/jkroeger bzw. http://twitter.com/mcpoldy) auf dem jkroeger Konto werden meine Audioboo und tumblr.com Einträge veröffentlicht. Wer sich jetzt fragen sollte, warum macht er hier Werbung für einen anderen Blog, der liegt falsch, es ist wirklich nur eine Sammlung von Kurztexten, Links, Videos, etc. die mir vor die Füsse fallen.